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    Dr. Theodor Hottmann (1871-1937) нем.
    Dr. Theodor Hottmann (1871-1937)'
    Dr. Hottmann wurde in Schönbrunn. Krim, geboren. Sein Vater starb, als er ein Kind war, und er hing an seiner Mutter. Nach Beendigung der Vor- bildung in Tempelhof und des Gymnasiums in Feodosia studierte er Medizin, zuerst in Charkow und dann in Moskau. Nach Erwerb seines Arztediploms ging er zu einem einjährigen Studium nach Berlin und kam zurück, um seinen Militärdienst abzuleisten. 1902 sah er eine Anzeige von der Chortitzer Wolost, inderein Arzt gesucht wurde. Er übernahm die Position, wodurch er für ein riesiges Gebiet zuständig wurde, das aus 16 Mennonitendörfern (. . . Siehe S.. . .) und 4 grossen russischen Dörfern bestand: Lukaschewo. Wesseloje, Russkoe Schirokoje und Rossadka. Die Bezirksverwaltung in Ekaterinoslaw versprach, für die pharmazeutischen Artikel zu sorgen und ihm zwei ausgebildete Feldscher und zwei ausgebildete Geburtshelferinnen (Hebammen) als Helfer zur Verfügung zu stellen. In Rosental wurde ihm ein Haus im Koloniesgarten zur Verfügung gestellt, wo die Dr. Theodor Hottmann, Arzt seit 1902. herrlichen Baüume und Gärten die schönste Umgebung boten. Es sah aus. als würde er sehr viel Arbeit haben, und er traf mitten darin ein. Sein erster Ruf kam bei Nacht, als er in einem der weiter entfernten Dörfer bei einer Geburt dabei sein musste. Obwohl er mit Schwierigkeiten gerechnet hatte, verlief alles erfolgreich und er lebte sich bald ein. Er befreundete sich in Chortitza und Rosental bald mit solch lebhaften, bekannten Männern wie Abram A. Neufeld, dem Leiter der Zentralschule, und den Lehrern Heinrich H. Epp und Dietrich H. Epp wie auch mit einter Reihe anderer. Er erfuhr, dass seine Vorgänger einen guten Ruf gehabt hatten, und er konnte sich bald mit Dr. Esau in Verbindung setzen und sie wurden Freunde. Mit der Zeit gehörten ausgezeichnete Leute zu seinen Mitarbeitern: Dr. David Abr. Hamm, Fräulein Margaret Wieler (Geburtshelferin) und die Feldscher Pawiow und Jampolski. Er wurde im Russisch-Japanischen Krieg 1904-05 eingezogen und geriet in Kriegsgefangenschaft. Sie erfuhren verschiedene Schwierigkeiten, wurden schliesslich jedoch entlassen. Nach seiner Rückkehr heiratete er 1906 eine Lehrerin der Mädchenschule. Maria Böttcher. Ein sechswöchiger Aufenthalt in Deutschland (ein vierwöchiges Stadium und zwei Wochen für eine Rheinreise und einen Ausflug in die Hebamme: Charlotte Waraschewskaja. Hebamme: Neta Penner. Schweiz) bildeten die Hochzeitsreise. Ihnen wurden zwei Kinder geboren: Valentin (1909) und Renate (1919), die beide hingebungsvolle und tüchtige Ärzte wurden. Die Ärzte hatten eine feste Routine für die Woche.

    Dr. Hottmann war auch im Rote-Kreuz-Hospital tätig, das 1914 und 1915 im Chortitzer Seminar eingerichtet war. Vier Tage in der Woche widmete man seiner Praxis. Der riesige Warteraum war gewöhnlich voller Menschen. Zwei Türen (eine für jeden Arzt) öffneten und schlössen sich hinter jedem Patienten. An zwei anderen Tagen machten sie Runden durch die umliegenden Dörfer. Daneben mussten sie sich um das Krankenhaus kümmern, das oft bis zum letzten Bett belegt war. Im Vergleich zur heutigen Zeit war es eine unmögliche Situation. Im Krankenhaus gab es kein beruflich ausgebildetes Pflegepersonal. Aber Dr. Hottmann hatte einen hingebungsvollen Pfleger: Iwan Knisch. Ein freundlicher, grosser Ukrainer, der sich um die Patienten kümmerte. Er half auch in der Apotheke, wo er mit Mörser und Stössel umging, und er half zuweilen sogar im Operationszimmer. Er kam dann feierlich heraus und berichtete über das Geschehen, dessen Zeuge er gewesen war. Da gab es auch den Fall des Patienten, der die verschriebene Salbe gegessen hatte und die flüssige Medizin zum Einreiben seiner Haut verwendet hatte. ,,Tjemnej Narod" (Menschen in der Finsternis) nannte Iwan solche Menschen. Einige Jahre später ging Iwan nach Hause zu seinem eigenen Volk und gab sich dort als Arzt aus. Dr. Hottmann fuhr zu ihm, um mit ihm darüber zu sprechen. Lächelnd berichtete er dem Arzt: „Meine Routine ist einfach. Ich klopfe ihnen die Brust ab, lausche ihrem Herzschlag (wenn sie das wünschen), gebe ihnen Wasser mit Pfefferminz oder Hoffmannstropfen (eine Patentmedizin) und von Zeit zu Zeit eine Aspirintablete." Dr. Hottmanns Frage: ,,Hilft es immer?" Iwan: ,,Sie sagen, ja. Aber wenn es nicht hilft, empfehle ich ihnen, zu Ihnen zu gehen." Das neue Chortitzer Krankenhaus auf der Anhöhe war eine ungeheure Verbesserung. Die ländliche Verwaltung arrangierte, dass die Arzte alle vier Jahre zu Vorlesungen nach Moskau, Petersburg, Deutschland. Österreich oder Frankreich reisen konnten, um sich über den Fortschritt der Medizin auf dem laufenden zu halten. Ausserdem wurden Feldscher und Hebammen in Ekaterinoslaw ausgebildet. Gleichzeitig wurden dem Personal Bücher und andere Literatur zur Förderung ihrer Studien zur Vergügung gestellt. In der Zwischenzeit hatte das Chortitzer Hospital eine zusätzliche Abteilung für Geburtshilfe, wo schwangere Frauen besondere Betreuung erhielten. Dadurch sparten die Ärzte kostbare Zeit. Als der Erste Weltkrieg begann, wurden Dr. Peter Zacharias (Fabrik-Hospital) und Dr. D. Hamm zu Wehrmacht eingezogen und Dr. Hottmann blieb allein in Chortitza. Und nicht nur das, sondern es wurden ihm noch zusätzliche Pflichten auferlegt, indem ihm die Leitung des neuen Rote-Kreuz-Hospitals (Lazarje Krasnowo Kresta) übertragen wurde, das im neuen Lehrerseminar (Lehrercollege) eingerichtet

     wurde. Es kamen zwei junge Ärzte hinzu, Dr. B. B. Orlowa und Dr. Hecker, sowie drei Rotekreuz-Schwestern, Frl. Nord, Frl. Susanne Lehn und Frl. Zims, sowie etwa 25 Krankenpfleger. Die meisten der letzteren waren von Chortitza und Rosental. Es waren: Heinrich Epp, Dietrich Epp, B. J. Töws, Kornelius K. Hildebrand, Kornelius Pauls I., Kornelius Pauls IL Peter Ens, Andreas Wallmann, Abram Wiebe, Franz Sawatzky (Osterwick), Peter Schröder, Johann Pries, Jakob Dyck (Rosental),Heinrich Bergen (Rosengart), David Kasdorf, H. Falk (Schöneberg), Peter Neudorf (Neuhorst), Heinrich Funk (New York), Aron Penner (Schönhorst), Johann Martens, Gerhard Dyck, Daniel Hildebrand, Peter Hildebrand (Einlage) und Peter Niebuhr (der bald darauf starb) und viele andere. Dieses Lazarett war ausschliesslich von unseren Mennonitengemeinden eingerichtet worden und das Bettzeug war von unseren Frauen genäht worden. Es hatte 75-100 Betten und war betriebsbereit. (Anmerkung des Herausgebers: Innerhalb weniger Wochen trafen soviel Verwundete ein, dass alle beschäftigt waren. Die Verwundeten erhielten gute Betreuung und die Verpflegung wurde von allen Dörfern aufgebracht.) Wie in diesem Buch in Kapitel zwölf: ,,Die Ereignisse beschleunigen sich", beschrieben, kam die Zeit der Revolution 1917 und die Banditenzeit. 1919 kam die Typhusepidemie und forderte viele Todesopfer unter unserer Bevölkerung. Die beiden Krankenhaüuser (Semstwo und Fabrik) hatten kein Bettzeug und keine Medikamente und Verbandszeug mehr. Die Menschen mussten zu den früheren Gebräuchen zur Pflege der Kranken Zuflucht nehmen, und daher starben viele. Dr. Hottmann machte immer noch seine Runden: an einem Tag die eine Strasse und am anderen die andere Strasse, und kam todmüde nach Hause. Er fand ganze Familien auf Stroh auf dem Fussboden liegen und es war niemand da, der diesen Schwerkranken auch nur einen Trunk Wasser reichte. Dr. Hamm suchte im Keller des Krankenhauses Zuflucht. Seine Frau gebar ihren ersten Sohn und starb am folgenden Tag. Schliesslich erkrankte auch Dr. Hottmann. Wie die meisten anderen Patienten wurde auch er von zwei Krankheiten befallen: Fleck — und Unterleibstyphus. Er wurde von seiner Frau gepflegt. Es war niemand da um die Runde zu machen, ausser dem Machno-Arzt, der sein Bestes tat und auch etwas Medizin hatte. Im Jahre 1927 beeiteten Freunde eine Feier anlässlich Dr. Hottmanns 25 jährigem Dienstjubiläum in Chortitza vor. Viele von ihnen waren weg, nach Amerika ausgewandert, aber er war einer derjenigen, die auf eine bessere Zukunft warteten, was sich als trügerische Hoffnung erwies. Am 8. September 1937 wurde auch er verhaftet und der Spionage, der Verschwörung und des Landesverrats beschuldigt. Er wurde in Saporoschje in Haft gehalten und niemand durfte ihn besuchen. Hunderte von Frauen versammelten sich vor den Mauern des Gefängnisses, um ihren Angehörigen Kleider zu bringen. Jedoch alle Bestätigungen bestanden nur aus einem Gruss und Unterschrift; das übrige war unlesbar gemacht worden. In den ersten drei Monaten hatten er und seine Frau dreimal die Gelegenheit, sich einen Blick zuzuwerfen und durch Kopfnicken einen Gruss auszutauschen. Er ging mit gebeugtem Kopf, zitternden Knien und hinter dem Rücken ge fesselten Händen vor dem Wächter, der ihm den Revolver in den Rüken hielt. Einige entlassene Häftlinge brachten die Nachricht. Er wurde am 11. September 1938 (?) erschossen, aber er hatte Trost von Pred. Hans Rempel erhalten, einem Prediger, der mit ihm in der Zelle gewesen war (Einlage —jetzt Ontario). 1942 wurde seine Leiche von dem Friedhof in Saporoschje nach Chortitza gebracht und eine Begräbnisfeier abgehalten. (Anmerkung des Herausgebers: Ein anderer Mann, dem ähnliches erwiesen wurde, war Heinrich Hesse, ehemaliger Chorleiter und Schwiegersohn von Jakob Abram Niebuhr, Besitzer der Getreidemühle.)

    Категория: Личности | Добавил: готман (03.11.2010)
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