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    Родословная семьи Готман

    Главная » 2013 » Сентябрь » 7 » Abraham Hottmann
    23:29
    Abraham Hottmann

               Lehrer in Russland: Hottmann, Abraham

     

     

       um 1831

    -       Tod des Großvaters während der Reise in das Gebiet von  Berdjansk, wo die aus Württemberg und  meist aus Korntal stammenden  Kolonisten Neustuttgart gründeten. Abrahams Vater war damals 12 Jahre alt. Er erlernte das Schmiedehandwerk und  ließ sich nach seiner Verheiratung in Neuhoffnungstal nieder. 

    -       Durch Selbststudium eignete er sich so viele Kenntnisse an, dass die Gemeinde ihn als Lehrer anstellen konnte.               

     

    23.10.

    1858

    -       Geburt von Abraham in Neuhoffnugnstal als 10. Kind seiner Eltern. Über seine dort verbrachten Kindheitsjahre schrieb A.:

     

    Bis zu meinem 7. Lebensjahr hielten sich meine Eltern in Neuhoffnungstal auf, daselbst habe ich noch einen Winter die Schule besucht, welcher damals nicht mehr mein Vater, sondern ein Lehrer namens Karr vorstand.

     

    1865

    -       Umzug der Hottmanns mit mehreren anderen Familien auf die Krim; Gründung der 60 Werst von Simferopol entfernten Kolonie Schönbrunn.

    -   Abraham über seine dort verbrachte Schulzeit:

     

    Mein erster Lehrer daselbst war seines Handwerks ein Tischler. Die Schulzeit währte höchstens 5 Monate. Hieraus erhellt, dass meine Schulbildung unter diesen Verhältnissen  eine sehr mangelhafte sein musste. Nach einigen Jahren übernahm mein Vater die Lehrerstelle, worauf es etwas besser wurde. Er war auch von Anfang an und ist bis heute noch geistlicher Vorsteher der Gemeinde Schönbrunn.

     

    1875/76

    -       Besuch der vom russischen Staat anerkannten Volksschule von Neuhoffnungstal. Der Abschluss zog eine Reduzierung des Militärdienstes nach sich.

     

    Sommer

      1876

    -       Lehrgehilfe in Schönbrunn bei dem deutschen Lehrer Dettner:

     

    Den Sommer verbrachte ich wieder in der Krim bei meinen Eltern, ihnen bei der Feldarbeit helfend. Ich dachte nun genug gelesen zu haben, aber der Mensch denkt und Gott lenkt. Mein Vater bewog mich bei dem unterdessen neben dem russischen Lehrer (Lange) angestellten deutschen Lehrer Dettner als Gehilfe einzutreten und gleichzeitig an dem Unterricht des russischen Lehrers Lange teilzunehmen.

     

    1877/78

    -       Privatunterricht in der russischen Sprache in Charkow; bei der Prüfung im September fiel A. allerdings durch.

     

    1878/80

    -       Dennoch trat A. eine bereits im Sommer versprochene Stelle in Ostheim (Tochtergemeinde von Neuhoffnung) an; beim 2. Anlauf bestand A. das Russisch-Examen in Nowotscherkask, der Hauptstadt des Donischen Kosakengebiets.

     

    1880/82

    -       Übernahme einer Unterlehrerstelle in Neuhoffnung unter der Leitung von Jakob Bezner. A. berichtete hierüber:

     

        Im Sommer 1879 machte ich in Gesellschaft von Prediger Lehmann , den Brüdern Bezner und einigen Studenten eine Reise in die Krim. Bei dieser Gelegenheit sprachen mein Vater und ich mit Lehrer J. Bezner über meine Zukunft, und endlich kam es unter Gottes Leitung dahin, dass ich hier in Neuhoffnung die Unterlehrerstelle übernahm. Ich arbeitete hier unter der Leitung des Lehrers Bezner in der Unterklasse der hiesigen Gemeindeschule. In der schulfreien Zeit erhalte ich täglich eine Stunde Unterricht in den verschiedenen Fächern von Lehrer Bezner.

     

    -       Entstehung des Wunsches, die Lehrerbildungsanstalt Lichtenstern in Württemberg zu besuchen:

     

        Nun bin ich aber durch die Übernahme der Unterlehrerstelle hier in Neuhoffnung, sowohl durch Lehrer J. Bezner, als auch durch seinen Bruder über die Lehrerbildungsanstalten in Württemberg aufgeklärt worden. Von ihnen habe ich auch erfahren, und an ihnen gesehen, dass man besonders in den Privatseminarien Württembergs  und vor allem in Lichtenstern  nicht nur das sich zur Aufgabe gemacht hat, tüchtige Lehrer, sondern auch christliche Erzieher auszubilden. Immer stärker regte sich in mir der Wunsch, in die Lichtensterner Anstalt einzutreten.

     

    - Über Hottmanns Tätigkeit in Neuhoffnung und sein Gesuch, in die Anstalt Lichtenstern einzutreten, berichtet auch der Brief von J. Bezner vom 23.12.1881 an Inspektor Burk.

     

    18.12.

     1881

    -       Abfassung des Lebenslaufes, den A. seinem Aufnahmegesuch in Lichtenstern beifügte und  dem die oben angeführten Zitate entnommen sind.

     

    1882

    -       Gehilfe des Schullehrers Jakob Bezner in der Separatistengemeinde Neuhoffnung; Vgl. Odessa-Kalender 1882, S. 39.

     

     

      Juli 1882

    -       Aus dem Jahresbericht des Inspektors Burk  (LS - Jahresbericht, S. 19):

     

       Die gegenwärtige Zöglingsklasse zählt 16 Mann; davon ist einer erst vor einigen Monaten von seiner russischen Heimat bei uns eingetreten, um seine Ausbildung zum Lehramt, in dem er schon tätig war, zu vervollständigen.

     

    Im Verzeichnis Schulamtszöglinge wird  A. H. in der 1880 eingetretenen Seminarklasse mit dem Herkunftsort Schönbrunn in Südrussland geführt.

     

    1882/85

    -       Schulamtszögling an der Armenschullehrerbildungsanstalt Lichtenstern bei Löwenstein in Württemberg im XXI. Jahrgang.

     

    19.10.85

    -       Brief Nr. 1 aus Neuhalbstadt an Inspektor Burk/LS:

     

    Seit 1 ½ Monaten bin ich hier als Dorfslehrer an der 1-klassigen Schule, die zugleich als Übungsfeld dient für die im hiesigen Pädagogium auszubildenden Schulamtszöglinge; ich bin also auch „Musterlehrer"! und habe außerdem noch den angehenden Lehrern Unterricht in Methodik zu erteilen. Die mir übrig bleibende Zeit verwende ich dazu, das in Schwaben vergessene Russisch mir wieder anzueignen.

     

    25.5.86

    -       Brief Nr. 2 aus Neuhalbstadt an Inspektor Burk/LS:

     

    Fast hätte ich vergessen, Ihnen mitzuteilen, dass ich eine Lebensgefährtin gefunden habe. Meine gewesene Schwägerin ist die Auserkorene.

     

    Sommer

    1886

    -       Heirat mit der Witwe seines verstorbenen Bruders; der Hochzeit wohnt auch Jakob Bezner bei, der anschließend mit Abrahams Vater eine Reise nach Michaelsfeld im Kaukasus unternimmt, um dort  Land zu erwerben.

     

    1901

    -       Lehrer in Ebenfeld / Südrussland; vgl. Jahresbericht 1901, S. 45.

     

    30.3.

    1908

    -       Brief Nr. 3 aus Ak-Scheich an Inspektor Loebich/LS:

     

    Abraham hat in Lichtenstern viele Jahre lang nichts mehr von sich hören lassen. Jetzt gibt er einen kurzen Rückblick über sein Leben nach 1885:

     

        Ausgetreten aus der Anstalt bin ich im Frühjahr 1885; war an verschiedenen Stellen (3) Lehrer  bis 1895 und jetzt bin ich Bauer. Im Irdischen geht es mir gut. 1885 habe ich mich verheiratet. Meine Frau war Witwe, hatte vier Kinder. Ihr erster Mann war mein Bruder; jetzt haben wir im ganzen 8 Kinder.*)

     

    *) Nach den oben angeführten Daten heiratete Abraham seine Schwägerin erst im Sommer 1886.

     

     

    7.5.

    1908

    -       Brief Nr. 4 aus Ak-Scheich an Inspektor Loebich/LS

     

     

    Sommer

    1908

    -       Gaben aus Russland: Ak - Scheich Abr. Hottmann 25 Rubel (Vgl. LS - Jahresbericht, S. 49)

     

    1920

    -       Bei einem Raubüberfall erschossen

     

     

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